Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer- Familienkino in der Stadthalle




Informationen
23.05.2018
Vorschaubild "Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer": Kino in der Melsunger Stadthalle
Termin(e) und Uhrzeit(en)
23.05.2018 (Mittwoch) 16:00 - 17:45 Uhr
Beschreibung
Veranstaltungsort

Stadthalle Melsungen
Rotenburger Str. 10-12
34212 Melsungen
Eintrittspreis(e)

Eintritt: 5,00 € - Tickets nur an der Tageskasse erhältlich



Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer

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Eines Tages wird auf der kleinen Insel Lummerland ein Paket angespült in dem die Bewohner - Frau Waas (Annette Frier),
Herr Ärmel (Christoph Maria Herbst) Lukas, der Lokomotivführer (Henning Baum) und der König, Alfons, der Viertel-vor-Zwölfte (Uwe Ochsenknecht) - ein kleines, schwarzes Kind finden. Jahre später ist dieses Kind zu Jim Knopf (Solomon Gordon) heran-gewachsen und macht sich bald mit Lukas und der Lokomotive Emma auf eine weite Reise. Eigentlich wollte Jim das Rätsel
seiner Herkunft lösen, doch stattdessen landet das Trio zunächst im Chinesenreich Mandala, wo sie von der Entführung der
Prinzessin Li Si (Leighanne Esperenzate) erfahren, deren Rettung fortan im Mittelpunkt steht. Auf ihrer abenteuerlichen Reise durchstreifen sie Wüsten, treffen auf den Scheinriesen Herr Tur Tur (Milan Peschl) und geraten schließlich in die finstere
Drachenstadt.
 
„Eine Insel mit zwei Bergen und dem tiefen weiten Meer, mit viel Tunnels und Geleisen und dem Eisenbahnverkehr.“ So beginnt eine der bekanntesten Melodien der deutschen Fernsehgeschichte, das Titellied von „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ in der Version der Augsburger Puppenkiste. Besonders die farbige Version von 1977 (eine erste Version in schwarz-weiß wurde 1961, nur ein Jahr nach Veröffentlichung des Romans von Michael Ende gedreht) zählt zum schönsten, was im deutschen Fernsehen zu sehen war und ist in unvermeidlicher Weise der Maßstab, an dem sich nun auch Dennis Gansels Realverfilmung
messen lassen muss.
 
Ganz offensiv gehen Gansel und seine vier Drehbuchautoren diese Hürde an und verzichten dezidiert darauf, die Geschichte zu modernisieren. Zum Glück, denn man mag sich gar nicht vorstellen, wie es gewirkt hätte, wenn aus dem furchtbar freundlichen Jim Knopf der Vorlage, ein typischer, moderner deutscher Kino-Junge gemacht worden wäre, der Hip-Hop hört und die Erwachsenen mit flapsigen Sprüchen nervt.
 
So ist Jim (Solomon Gordon) jedoch Jim, mit dem typisch knallroten Pullover, der typischen Jeans mit dem Knopf am Hinterteil, dem typisch blauen Käppi und den typisch großen Augen, die haarscharf an einer Karikatur vorbeischrammen. Denn das ist das eine Problem, das aus der an sich richtigen und nachvollziehbaren Entscheidung der nicht Modernisierung auch folgt: Ein
Weltbild auf dem Stand von 1960 durchzieht den Film, das besonders in der von grenzwertigen Stereotypen durchzogenen
Schilderung des chinesischen Mandala unangenehm auffällt. Aber nun ja, im Kern ist „Jim Knopf“ natürlich ein Märchen, das
von Freundschaft und Werten erzählt und mit der unbändigen Phantasie von Michael Ende in eine fabelhafte Welt entführt.
 
Das tut auch Dennis Gansels Film, dem man ansieht, mit welchem Aufwand er produziert wurde, der es aber trotz seiner
schwelgerischen Landschaftsaufnahmen und der bombastischen Ausstattung schafft, nicht zum puren Spektakel zu verkommen. Denn im Kern ist auch diese Neuverfilmung von „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ bei allem Aufwand die rührende
Geschichte einer Freundschaft zwischen Waisenkind, Lokomotivführer und Lokomotive. (Michael Meyns)

 

Deutschland 2018
Regie: Dennis Gansel, nach dem Buch von Michael Ende, Darsteller: Henning Baum, Solomon Gordon, Annette Frier, Uwe
Ochsenknecht, Milan Peschl, Christoph Maria Herbst, Rick Kavanian, Leighanne Esperenzate
Länge: 105 Minuten / ab 0 Jahren

 

Das komplette Kinoprogramm können wir hier downloaden.

 

Veranstalter

Cine-Max GmbH & die Stadt Melsungen

Bilder


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