Wasserversorgung
 

Sinnvoller Umgang mit Trinkwasser

 

Wasserbeschaffenheit Melsungen 

1. Wasserhärte

Aufgrund von Europäischem Recht werden die 4 alten Bereiche durch 3 neue
Härtebereiche ersetzt. Die Angaben müssen in Millimol Calcium Carbonat pro Liter erfolgen.

Die Härtebereiche werden unterteilt in:

Härtebereich weich:
weniger als 1,5 Millimol Calcium Carbonat je Liter
(entspricht weniger als 8,4 ° deutscher Härte)

Härtebereich mittel:
1,5 bis 2,5 Millimol Calcium Carbonat je Liter
(entspricht 8,4 - 14° deutscher Härte)

Härtebereich hart:
mehr als 2,5 Millimol Calcium Carbonat je Liter
(entspricht mehr als 14° deutscher Härte)

Härtebereiche im Stadtgebiet
Pendelzone: je nach Wasserversorgungssituation schwankt der Härtebereich zwischen weich und mittel 

Kernstadt

 

 

 

Straße

Wasserhärte

Akazienweg

weich

Alheimer Straße

Pendelzone

Alter Kesselberg

mittel

Altstadt

mittel

Am Bitzen

mittel

Am Forstgarten

mittel

Am Hang

weich

Am Hombach

mittel

Am Hopfenort

mittel

Am Kutschengraben

mittel

Am Markt

mittel

Am Melgershäuser Weg

mittel

Am Steig bis Am Hang

weich

Amselweg

mittel

Amtsgasse

mittel

Aufwurf

mittel

Bahnhofstraße

mittel

Brauereiweg

mittel

Breslauer Straße

weich

Brückenstraße

mittel

Brüggersberg

mittel

Burgstraße

mittel

Carl-Braun-Straße

Pendelzone

Cyllsgasse

mittel

Dörnbergstraße

Pendelzone

Dresdener Straße

weich

 Dreuxallee bis Ecke Kirschrain

 

Pendelzone

Dreuxallee/Ecke Kirschrain Richtung Schule

weich

Drosselweg

mittel

Eifelweg

weich

Eisenbergweg

weich

Elbinger Straße

weich

Erfurter Straße

weich

Eulenturmstraße

mittel

Evesham-Allee 

weich

Falkenkopfweg

weich

Finkenweg

mittel

Flämmergasse

mittel

Fliederweg

Pendelzone

Franz-Gleim-Straße

mittel

Friedhofstraße

mittel

Fritzlarer Straße

mittel

Gartenstraße

Pendelzone

Gisbertzstraße

weich

Glogauer Straße

weich

Grüne Straße

Pendelzone

Gumbertsweg

weich

Habichtswaldweg

weich

Hahnengasse

mittel

Harzweg

weich

Heideweg

weich

Heiligenbergstraße

Pendelzone

Hessenwinkel

mittel

Hilgershäuser Weg

mittel

Himmelsbergstraße

weich

Himmelsbergweg

weich

Hinteres Eisfeld

mittel

Höhenweg

weich

Hospitalstraße

mittel

Huberg

Pendelzone

Hunsrückweg

weich

Im Nick ab Ecke Oberes Bachfeld in Richtung Ostdeutsche Siedlung

weich

Im Nick bis Ecke Oberes Bachfeld

Pendelzone

Jenaer Straße

weich

Kaiserau

weich

Kasseler Straße

mittel

Kellerwaldstraße

weich

Kesselberg

mittel

Kirchstraße

mittel

Knüllstraße

Pendelzone

Kolberg

mittel

Königsberger Straße

weich

Korneliusgraben

weich

Koudougou-Allee

weich

Küstriner Straße

weich

Leimenkaute

mittel

Leipziger Straße

weich

Liegnitzer Straße

weich

Lindenbergstr./Ecke Gumbertsweg bis Schwimmbad

weich

Lindenbergstraße bis Ecke Am Hang

Pendelzone

Magdeburger Straße

weich

Meisenweg

mittel

Meißner Straße

Pendelzone

Mittelstraße

Pendelzone

Mühlenstraße

mittel

Nürnberger Straße

mittel

Obere Mauergasse

mittel

Obere Steingasse

mittel

Obere Waldstraße

Pendelzone

Oberer Hang

weich

Oberer Kolberg

mittel

Oberer Pfaffenberg

mittel

Oberes Bachfeld vom Spielplatz in Richtung Ostdeutsche Siedlung

weich

Oberes Bachfeld zwischen Unteres Bachfeld und Spielplatz

Pendelzone

Oberes Georgenfeld

mittel

Obermelsunger Straße

mittel

Obermelsunger Weg

mittel

Odenwaldweg

weich

Ostdeutsche Siedlung

weich

Pfaffenberg

mittel

Promenade

mittel

Quergasse

mittel

Quillerstraße

weich

Reinhardswaldweg

weich

Rhönstraße

Pendelzone

Rosenstraße

mittel

Rotenburger Straße

mittel

Rundstraße

mittel

Sälzerweg

weich

Sandstraße

mittel

Schlachthofstraße

mittel

Schlagweg

mittel

Schlehenweg

weich

Schlossstraße

mittel

Schloth

mittel

Schlothberg

mittel

Schlothweg

mittel

Schöne Aussicht

mittel

Schwalbenweg

mittel

Schweriner Straße

weich

Siedler Straße

weich

Söhrestraße

Pendelzone

Sollingweg

weich

Sonnenhang

mittel

Spanger Weg

weich

Sparkassenplatz

mittel

Spessartweg

weich

Steinrutsche

mittel

Sudetenstraße

weich

Tannenwäldchen

mittel

Taunusweg

weich

Teichwiesenstraße

mittel

Terrassenweg

mittel

Thüringer Straße

weich

Tilsiter Straße

weich

Todi-Allee

weich

Tränkelücke

mittel

Unter dem Sonnenhang

mittel

Untere Mauergasse

mittel

Untere Steingasse

mittel

Unterer Kolberg

mittel

Unteres Bachfeld

Pendelzone

Uplandweg

weich

Viehtrift

Pendelzone

Vorderes Eisfeld

mittel

Waldstraße

Pendelzone

Weidengraben

mittel

Weimarer Straße

weich

Zetterberg

Pendelzone

Zum Pfieffrain

mittel

Zur Bleiche

mittel

Zur Schanze

weich

Zur Schlade

Pendelzone

 

 

Stadtteile

 

 

 

Adelshausen mit Industriegebiet Pfieffewiesen

weich

Günsterode

weich

Kehrenbach

weich

Kirchhof

weich

Obermelsungen

mittel

Röhrenfurth

weich

Schwarzenberg

weich

2. Nitrat

Die ermittelten Nitratwerte liegen zwischen 1 und 15 mg pro Liter und somit weit unter dem gesetzlich festgesetzten Grenzwert von 50 mg pro Liter.

3. Pflanzenschutzmittel

Die ermittelten Werte für Pflanzenschutzmittel sind geringer als die Nachweisgrenzen.

4. Mikrobiologische Untersuchung

Die mikrobiologischen Untersuchungen ergaben keine Beanstandungen.

Für Fragen und Auskünfte stehen Ihnen die Mitarbeiter des Wasserwerkes unter den Telefonnummern 05661/708 151 und 0160 5303406 gerne zur Verfügung.

Wasserversorgung der Stadt Melsungen als schematischer Netzplan (nicht maßstabsgerecht).

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Hier ein paar Wasserspartipps:

- duschen statt baden
- beim Zähneputzen kein Wasser laufen lassen
- Wasch- und Geschirrspülmaschinen voll beladen
- duschen mit reduzierten Wassermengen
- bewusster Umgang mit dem kostbaren Nass
- im Garten nur in den Abendstunden gießen
- tropfende oder undichte Wasserhähne reparieren
- Regenwasser sammeln
- Toilettenspülung mit Start-Stop-Taste
- Autowäsche in der Autowaschanlage
- beim Kauf wasserverbrauchender Geräte auf die Verbrauchsangabe achten
- regelmäßige Kontrolle und Wartung der Trinkwasserinstallation und der Sicherheitsventile bei Heizungsanlagen / Boiler

 

 

Wasser ist die fundamentale Vorraussetzung
für das Leben auf der Erde

 

Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel, da es durch nichts anderes ersetzt werden kann. Daher ist der Schutz des Wassers und der sparsame Umgang mit Trinkwasser eine der wichtigsten Aufgaben des Menschen.

Der natürliche Wasserkreislauf und die Qualität des Trinkwassers werden jedoch auf vielfältige Weise durch menschliche Eingriffe beeinträchtigt. Auch wenn bei uns in Mitteleuropa scheinbar noch genügend Trinkwasser zur Verfügung steht, werden weltweit die Reserven immer knapper. Mehr als 1,2 Milliarden Menschen können nicht mehr über sauberes Trinkwasser verfügen. Eine Folge sind zunehmende Infektionskrankheiten, von denen man glaubte, sie seien längst besiegt.

Aber auch in unseren Breiten ist sauberes Wasser nicht selbstverständlich. Es müssen große Anstrengungen unternommen werden, um das wichtige Gut Trinkwasser ausreichend zu schützen und bereitzustellen: Obwohl Deutschland zu den wasserreichsten Regionen der Erde gehört, ist es in vielen Regionen nicht mehr möglich, eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Grundwasser zu garantieren. Es muss auf Oberflächenwasser oder Uferfiltrat zurückgegriffen werden.

Neben der immer aufwendiger werdenden Versorgungs- und Reinigungstechnik (z.B. Brunnen, Leitungen, Behälter und Aufbereitungsanlagen), sind es auch die Anforderungen an die hygienische Kontrolle, die Trinkwasser zum kostbaren Gut werden lassen.
Grundlage der hygienischen Überwachung des Trinkwassersist das Infektionsschutzgesetz (früher Bundesseuchengesetz). Wichtigstes Ziel dieser Verordnung ist die Sicherstellung von sauberem und hygienisch kontrolliertem Trinkwasser, das eine Gefährdung der menschlichen Gesundheit ausschließt . Dieses wird vor allem durch die Einführung von Grenzwerten für gesundheitsschädliche biologische und chemische Parameter erreicht. Von zentraler Bedeutung ist dabei die mikrobiologische Überwachung des Wassers, die sicherstellen soll, dass keine potenziell gesundheitsschädlichen Darmkeime wie z.B. Escherichia coli und andere Enterobakterien im Wasser nachweisbar sind. Darüber hinaus enthält die Verordnung auch für weniger gefährliche Inhaltsstoffe oder Stoffe, deren Giftigkeit nicht genau bekannt ist, Grenzwerte, die vor allem der Vorsorge dienen.

Neben Inhaltsstoffen, die in einem bestimmten Rahmen normalerweise im Wasser vorkommen wie Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Chlorid, Sulfat, Hydrogenkarbonat und Silikat sowie chemisch-physikalische Messwerte (z.B. pH-Wert, Temperatur und
Leitfähigkeit) und summarisch erfasste Werte (gesamter organischer Kohlenstoff: TOC, Wasserhärte u.a.), werden auch Substanzen analysiert, die in Spuren auch im natürlichen Wasser vorkommen können, die aber meistens durch menschliche Eingriffe erhöhte Konzentrationen aufweisen. Dazu gehören zum Beispiel Nitrat, Ammonium, Phosphat oder verschiedene Metalle sowie bestimmte organische Stoffe.
Besondere Bedeutung haben die Analysen primär giftiger, zumeist durch menschliche Eingriffe in das Wasser gelangter Stoffe wie zum Beispiel Schwermetalle (z.B. Blei, Cadmium, Quecksilber, Arsen, Chrom u.a.), Cyanide, Stickstoffverbindungen, chlorierte Lösungsmittel, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (z.B das krebserregende Benz(a)pyren) und Pestizide.

Die regelmäßige Untersuchung des Trinkwassers auf mögliche Verunreinigungen ist, auch wenn es in Melsungen bislang keinen Grund zur Beanstandung gab, durchaus sinnvoll und notwendig. Die verheerenden Trinkwasserseuchen wie Typhus und Cholera, die noch
bis vor hundert Jahren auch deutsche Städte regelmäßig heimsuchten, sollten daran erinnern, dass große Anstrengungen nötig waren und noch sind, die Bevölkerung mit dem heute nahezu selbstverständlichen, hygienisch einwandfreien Wasser zu versorgen.

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Die Wasserversorgung heute

 

Im 19. Jahrhundert schöpften oder pumpten die Melsunger Bürger/innen das Wasser aus einer der 19 Brunnenanlagen der Stadt. Nach Großbränden in 1872 und 1873, die allein mit dem Brunnenwasser nur schwer gelöscht werden konnten, entschloss man sich, die Wasserversorgung systematisch auszubauen. 1901 wurden die Staatsebachquelle und der Hochbehälter Steig in Betrieb genommen. Mit Hochdruck wurde in den Folgejahren am weiteren Ausbau der Versorgung gearbeitet. Neue Quellen und Tiefbrunnen wurden gefasst, Hochbehälter gebaut und Haus für Haus angeschlossen. Steigender Wasserbedarf der Bevölkerung und Industrie führte zu umfangreichen Erweiterungen in 1917, 1930, 1939 und hauptsächlich in den 60er bzw. 70er Jahren.

Die heutige Trinkwasserversorgung der Stadt Melsungen, bestehend aus der Kernstadt mit ihren Stadtteilen, wird im Wesentlichen über 12 Tiefbrunnen sichergestellt. Mit den Tiefbrunnen können stündlich ca. 300 m³ Grundwasser zu Tage gefördert werden. Zur Speicherung des Trinkwassers und zur Sicherstellung des Brandschutzes existieren 12 Hochbehälter mit insgesamt  8000 m³ Gesamtvolumen. Jeweils ca. 50 % des Wasserbedarfs wird von der Bevölkerung, einschließlich Kleingewerbe und Landwirtschaft bzw. von den industriellen Großverbrauchern genutzt.

Das Rohrleitungsnetz ist so weit ausgebaut, dass alle Stadtteile am zentralen Wasserwerk angeschlossen sind. Zur Einhaltung der hohen Anforderungen der Trinkwasserverordnung, muss ein Großteil der geförderten Grundwässer vor der Abgabe an die Benutzer aufbereitet werden. Die größte Wassermenge von insgesamt 8 Tiefbrunnenanlagen, erfährt hierzu im Hochbehälter Stadtwald eine Anhebung des pH-Wertes durch eine physikalische Entsäuerung, wobei das Wasser feinblasig belüftet wird. Die anderen Tiefbrunnen werden ebenfalls in dieser Form separat entsäuert.
An den Standorten der Tiefbrunnen "Alter Köhlerplatz", "Altes Gehege" und "Paularsch" wurden dezentrale Entarsenungsanlagen erstellt. Diese Tiefbrunnen fördern Wässer zu Tage, welche durch die lange Verweilzeit im Untergrund Arsen aus dem Gestein gelöst haben. Der sehr strenge Grenzwert für diesen Stoff von 0,01 mg/l kann nur mit einer Aufbereitungsanlage eingehalten werden.

 

 

 

 

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 Störungsdienst (nach Dienstschluss): (0160) 5303406

 

Ansprechpartner:

   

 

Herr  Dohmann, Martin

 

Tel: 05661-708-140     Fax: 05661-708-159

 

 

 

 

 

Herr  Pollmer, Jürgen

 

Tel: 05661-708-151     Fax: 05661-708-159

 

 

   
   
   

Zuständiges Amt:

 

Bauamt

 

Stadtwerke Melsungen